Moltkestraße, Stendal
Vorhin rief die Immobilienfrau von heute früh an. Sie würde mir gerne noch eine Wohnung zeigen.
2 Zimmer, 48 m² mit Einbauküche, Laminat, Balkon und Stellplatz,
gepflegtes Haus mit ruhigen Nachbarn für 250 Euro kalt.
Freitag Morgen. Sehr gerne, da bin ich bei.
Schade um die Wohnung.
Bekanntlich war ich heute früh in Stendal und sah mir diese Wohnung an. Das Gebäude an sich ist in Ordnung. Ziemlich zentrale Lage und parken direkt vorm Haus möglich. Die Wohnung war noch nicht geräumt, was auf den Bildern ersichtlich ist. Ich rechnete auch damit, dass sich die Bewohnerin während der Besichtigung vor Ort befinden würde. War Sie aber nicht. War Sie wohl schon länger nicht mehr. Mietschulden und so weiter zwangen Sie irgendwie zur Flucht. In der Wohnung ließ Sie dabei alles zurück. Grundsätzlich ist das eine wirklich, wirklich schöne Wohnung. Gute Raumaufteilung, viel Licht, völlig ausreichend und preislich absolut im Rahmen. Nur der momentane Zustand ist echt erschreckend. Mal in Stichpunkten:
Müll, Dreck, überall tote Fliegen, altes verschimmeltes Essen im Backofen, der Kühlschrank ließ sich nicht öffnen, irgendeine braune Flüssigkeit ergoss sich auf dem Laminat, Damenunterwäsche im Wohnzimmer, die Waschmaschine war noch voll mit Sachen, irgendwelche Riefen im Laminat und ein total verdrecktes Klo.
Die Immobilienfrau war schockierter als ich. Jedenfalls tat Sie so. Mit etwas Fantasie, einer Grundreinigung und Renovier-, Reparatur- und Malerarbeiten seitens Vermieter, könnte man es sich dort wirklich gemütlich einrichten. Ich werde eine Nacht drüber schlafen und morgen nochmal mit der netten Dame telefonieren.
Ollo bloggt jetzt auch.

Live, in Farbe und mit eigener Domain. Hier gehts lang.
Südwall, Stendal
Um das mit der Wohnungssuche wieder voran zu treiben, schau ich mir morgen früh diese Wohnung an.
Glücklicherweise gehöre ich zu den Menschen, die selten bis nie mit einem Sonnenbrand zu kämpfen haben.
Trotzdem holte ich mir heute Nachmittag während der Angelei den ersten des Jahres.
Aber bekanntlich kommt nach rot irgendwann braun.
Für die wenigen, denen auffiel, das hier in den letzten 2 Tagen nichts ging, kommt hier die Erklärung.
Dienstag Vormittag platzte die Festplatte des Servers, welcher unter anderem auch diesen Blog hier beheimatet. Das war der Grund, warum hier in den letzten beiden Tagen absolut nichts funktionierte. Das wirklich tragische an der ganzen Sache, ist die Tatsache, das weder ich noch der Hoster aktuelle Backups in der Hinterhand hatten. Das letzte Backup war vom 21. März. Glücklicherweise liegt die Datenbank dieses Blogs auf einem anderen Server. Daher sind keinen Beiträge oder Kommentare, sondern lediglich alle Bilder nach dem 21.03. verloren gegangen. Damit kann ich leben.
Und was ist passiert in der Zwischenzeit? Mein Paket ist angekommen und es hat sich gelohnt zu warten. Außerdem war ich heute erst bei 680 Km tanken und wir haben traumhaftes Wetter.
Amazon ist schuld daran, warum ich sämtliche Bestellungen innerhalb von drei Tagen bei mir zuhause erwarte.
Amazon ist großartig. Das ist bekannt. Und Amazon’s Logistik ist noch viel großartiger.
Vormittags bestellt, teilweise liegt abends schon die Versand-Email im Postfach und zwei Tage später ist das Paket da. Und sollte ein Teil der bestellten Artikel nicht vorrätig sein, dann werden die lieferbaren Sachen eben verschickt und der Rest kommt wenn er wieder verfügbar ist.
Dann gibt es auch das Gegenteil. Vor zwei Wochen bestellte ich mir neue Sachen für die Angelei. Damals noch in der Hoffnung, die Sachen würden innerhalb einer Woche bis zum Osterwochenende geliefert werden. Als ich die Bestellung abschickte, waren übrigens alle Artikel grün – also lieferbar. Zwei Tage nach meiner Bestellung wechselte der Lieferstatus einer Rute auf rot – also in kürze lieferbar. Auf Anfrage bekam ich die Auskunft, die Bestellung würde in der Woche nach Ostern zugestellt. Jetzt ist die Woche nach der Woche nach Ostern und ich habe die Sachen noch immer nicht. Zwischenzeitlich ist der Lieferstatus der einen Rute wieder von rot auf grün gewechselt. Dafür ist ein Cent-Artikel jetzt nicht lieferbar.
Wohlgemerkt waren alle Artikel bis auf besagte Rute während der vergangenen zwei Woche mit grün gekennzeichnet – also lieferbar. Da stellt sich jetzt natürlich die Frage, ob man nicht wenigstens diese Sachen bereits hätte verschicken können, mit dem Hinweis einer Nachlieferung des nicht vorrätigen Artikels. Statt dessen, bekam ich keinerlei Hinweise auf Verzögerung der Auslieferung. Meine letzten beiden Emails wurden nicht beantwortet. Wahrscheinlich rutschen die schon durch in der Spam Ordner
Schade eigentlich. Überlege jetzt, die Bestellung zu stornieren und die Sachen, dann leider teurer, bei anderen Händlern zu bestellen. Übrigens handelt es sich bei besagtem Händler um keinen kleinen Krauter, sondern um einen durchaus renomierten Angelgeräteversandhandel.
Das Angelzeitschriftenverlage ihren Angelzeitschriften neuerdings immer Angel-DVDs beilegen hat nur einen einzigen Grund.
Einzig und allein um mich doch davon zu überzeugen, die 4,20 € für die Zeitschrift auszugeben, obwohl das Gleiche auch in der für 2,20 € stehen würde. Und das dieser Schachzug aufgeht brauch ich nicht erwähnen. Ich muss da meistens sofort zuschlagen. Das wissen die Verlage sicherlich auch, deswegen tun sie die DVDs auch immer wieder rein. Der Freitag Abend besteht somit aus Pfefferminztee und einem 75minütigen Film über das Angeln auf Karpfen und Schleien in kleinen Seen.
Nicht zu rauchen ist mittlerweile schon so normal, dass ich sogar den gestrigen 8. April vergaß zu erwähnen.
Denn gestern Abend vor zwei Jahren hörte ich auf zu rauchen. Gesundheiltlich geht es mir weder besser noch schlechter. Kohle habe ich. Liegt aber an der üppigen Steuerrückzahlung und das Essen schmeckt noch immer so wie vor zwei Jahren. Nämlich lecker. Trotzdem sollte es wenigstens zur Erinnerung erwähnt werden.
Gott, bin ich wehleidig.
Irgendwann früher in der Schule brach ich mir mal den Zeh im Sportunterricht, ich verstauchte mir auch schon einen Finger. Ich schnitt mir vor Jahren während des Angelns ordentlich in die Fingerkuppe des Ringfingers weil ich unglücklich in die Maisdose griff. Aber das alles ist nichts gegen eine richtige fiese Erkältung.
Was Kopf- und Halsschmerzen, Husten, Schnupfen und dieses komische Gefühl ständig zu frieren mit mir anstellen, ist kaum auszuhalten.
Und das kurz vorm Wochenende und bei herrlichst grandiosem Wetter.
